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Piperbau Teil1 PDF Drucken E-Mail

Der piperische Wahnsinn (Piperische Krankheit), oder warum baut man vier Pipers.



Es war einmal vor einer kurzen, kurzen Zeit, da wurde in unserem Verein von 4 Vereinsmitgliedern ein Projekt begonnen ,das auf der Grundlage eines dramatischen Absturz einer Piper J3 auf den Flugtagen in Nastätten beruhte.

Im letzten Jahr auf den Segelflugplatz in Nastätten hat alles begonnen, als an einem schönen Sommertag das Unheil  seinem Lauf nahm. Am Mittag ca. 13.20 schlug eine Piper J3 mit einer Spannweite von 3.35 Meter völlig unvermutet in den Boden ein, während ich diese Szene immer und immer wieder vor dem geistigen Auge ablaufen ließ meinte ein sehr lieber Vereinfreund Jürgen Spieß (siehe Foto links) zur mir "alles nicht schlimm !".


Diese Puzzleteile meiner komplett zerstörten Schönheit  waren die Vorlage für ein neues piperisches Baby, dessen Vater Jürgen Spieß unter Aufopferung seiner Freizeit Tag und Nacht schwitzend über Baupläne grübelte, die er aus den Puzzleteilen -siehe Foto rechts- entwickelte. Mein Freund baute mir, für mich, einem Wunder gleich, eine neue fast identische Piper J3. Die Schablonen und Baupläne dieses Baus waren die Grundlage für das Projekt Piper PA18.

 

 

 

 

Während die 13 Spanten des gesamten Rumpfes originalgetreu erstellt wurden, gab es viele Verbesserungen und Neuerungen, die das Modell leichter und effizienter machten. Da das Heckteil unglücklicherweise unkaputtbar ist, mussten wir uns Gedanken machen, wie die Heckspanten visuell realisiert werden können, ist uns auch wunderbar gelungen -siehe Foto links-Heckspanten, Flächensteckungsrohr, Schiebehülsen, Verstärkungsecken und abnehmbares Heckteil für Höhen -und Seitenleitwerk (alle Rudermaschinen sollen ohne die Anlenkungen abzunehmen mit einer Schraube und einem Dübel komplett entfernbar sein)
 



 

 

 

 

 

 


 

Vereinskollege Michael Fries erklärte sich bereit für alle 4 Piper die kompletten Höhen- und Seitenleitwerke zu bauen und die Flaps auch konisch zuzuschleifen, welches auch mehrstündige Arbeit erfordert. Aus Gewichtsgründen wurde vorsorglich das Höhenleitwerk in Stäbchenbauweise mit Beplankung ausgeführt. Auch die Scharniere wurden von Michael gleich mit eingebaut und mit Zahnstochern gesichert.

 

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